Neuraltherapie
Was
versteht man unter Neuraltherapie?
Neuraltherapie ist eine Form der Regulationstherapie. Das Ziel ist eine
Heilanästhesie von sogenannten Störfeldern des Körpers
(Irritationszentren). Es werden Infiltrationsbehandlungen (Spritzen) mit
einem lokalen Betäubungsmittel an bestimmten Körperstellen durchgeführt.
Dadurch können chronische Schmerzreize ausgeschaltet und gestörte
Organfunktionen hamonisiert werden.
Welche Anwendungsbereiche gibt es bei der Neuraltherapie?
1. Schmerzzustände als Folgen von Entzündungsprozessen
- z.B. aktivierte Arthrosen (Gelenkentzündungen), Rheuma,
Schleimbeutelentzündungen,
chron. Schmerz nach Knie-TEP, häufige Mandel- und
Nasennebenhöhlenentzündungen,
Blasenentzündungen, überschießende Narbenbildungen
2. Schmerzhafte Muskelverspannungen
- z.B. Wirbelsäulenschmerzen mit häufigen Blockierungen,
Tennisellbogen, Achillessehnen-
schmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Steißbeinschmerz
- Gallen-, Magen-Darm- und Herzbeschwerden
3. Störfeldbedingte Erkrankungen
- z.B. chronische Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Trigeminusneuralgie,
Migräne,
Wirbelsäulenschmerzen, Knieschmerz, Reizblase,
Schilddrüsenkrankheiten
Was spricht gegen die Anwendung einer Neuraltherapie?
- Blutgerinnungsstörungen, Geisteskrankheiten, fortgeschrittene
Infektionskrankheiten
Welche Komplikationen können bei der Neuraltherapie auftreten?
- Überdosierung des Lokalanästhetikums
- Allergie
- Kollaps nach Nadelstich
Wohin wird bei der Neuraltherapie gespritzt?
Narbeninfiltrationen, Hautquaddlung, Mandelpole, in Maximalpunkte
(Triggerpunkte) von Muskulatur und Knochenhaut (Sehnenansätze), an
bindegewebige Aufhängungen von Inneren Organen (Blase, Gynäkologischer
Raum), an Nerven, Nervenwurzeln im Wirbelsäulenbereich
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