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Schmerzbehandlung ohne Nebenwirkungen mit Quellgas
Bei der Quellgasbehandlung wird die heilende Wirkung von Kohlendioxid gezielt therapeutisch eingesetzt. Die subkutane Einspritzung von medizinisch reinem CO2 – Gas, wiederholt angewandt, besitzt eine anhaltend schmerzlindernde/ bzw. stillende Wirkung. Die Methode ist effektiv und komplikationslos, Allergien sind prinzipiell ausgeschlossen.
Indikation für Quellgasinsufflationen
- Muskelschmerzen bei Verspannungen - Nacken- und Kopfschmerzen - Migräne - funktionelle Rückenschmerzen (Intercostalneuralgie, Lumbago z.B.) - Gelenkbeschwerden, Arthrosen - Tinnitus aurium - Tendinosen (Tennisellenbogen, Achillodynie z.B.) - Gewebeatrophie nach Cortisoninjektionen, Gewebsverklebungen - Narbenbehandlung - Durchblutungsstörungen (Ulcus cruris, Nekrosen z.B.)
Wirkungsweise
Das unter die Haut gespritzte CO2- Gas verteilt sich leicht in Gewebszwischenräume und führt lokal zu einer durchblutungssteigerung. Reflektorisch nimmt auch die Durchblutung in tieferen Schichten zu, vor allem im Muskel, so dass es dort zu einer Stoffwechselverbesserung kommt.
Durchführung
Das mit einer feinen Kanüle unter die Haut gespritzte Gas verursacht kurzzeitig ein leichtes Brennen. Um die Einstichstelle herum bildet sich eine deutliche Rötung, die nach 10 min. abklingt. In einer Sitzung können verschiedene Körperregionen behandelt werden. Eine Serie beinhaltet 10 Behandlungen, die 2-3 mal wöchentlich erfolgen sollten.
Kostenregelung
Es erfolgt keine Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Die Quellgasbehandlungen müssen daher nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) wie bei einem Privatpatienten abgerechnet werden. Nach den Sätzen der GOÄ ergibt sich je nach Anzahl der Körperregionen ein Kostensatz zwischen 9,00 und 16,00 € pro Behandlung.
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